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"Das Kopftuch"
Ein Drama von Lothar Hegend.
Die gebundene Ausgabe können Sie in Kürze hier bestellen.
Deutsche Politiker haben es gefördert, dass Millionen von Arbeitskräften auf ganzseitigen Anzeigen in türkischen Zeitungen angeworben wurden. Nun wundert man sich, dass sie da sind!!!
Ihre Religion ist meist der Islam. Einige weibliche Zuwanderer bekennen sich auch dazu, indem sie aus religiösen, sozialen oder politischen Gründen ein Kopftuch tragen. Das erregt Anstoß und kann auf die gesellschaftliche Umgebung sogar als Provokation wirken. Tatsächlich muss diese sehr tief treffen, sonst würde man nicht so heftig darauf reagieren.
Im Deutschland der Nachkriegszeit sind die Ecken und Kanten aller Weltanschauungen abgeschliffen oder nach innen gekehrt worden. - Und nun das: Plötzlich sieht man sich unausweichlich mit der Frage konfrontiert, wie man es mit der TOLERANZ hält.
Das Kopftuch ist schon islamisch. Unbewusst signalisiert es einem, dass hier eine inhaltliche Auseinandersetzung nötig wäre. Da man dazu aber gar nicht in der Lage ist und man auch nicht dauernd daran erinnert werden möchte, schafft man das Problem „aus der Welt“, indem man es aus den Augen schafft: Tuch runter- und alles ist o.k. –Bravo!-
In diesem Drama führt das zu grotesken Situationen: Eine christliche Mathematiklehrerin will einen moslemischen Augenarzt heiraten.
–Ist das spannend? – Urteilen Sie selbst!
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